Die zehnte Hauptschulklasse
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Die 10. Klasse der Friedrich-Stoltze-Schule setzt sich aus
Schülerinnen und Schülern der ehemaligen 9. Klassen der F-F-S und anderer
Hauptschulen zusammen (Hauptschulabschluss in der Regel erforderlich) und aus
Schülerinnen und Schülern aus den abschlussorientierten Intensivkursen.
Diese nutzen das Schuljahr, um ihre Deutschkenntnisse zu verbessern; sich
kulturell und sozial weiter zu orientieren und alle können zielgerichtet ihre
Möglichkeiten für den Arbeitsmarkt erfahren oder welche Schulen sie
anschließend besuchen können.
Die 10. Klasse bietet allen Schülerinnen und Schülern zwei Abschlüsse an: den erweiterten Hauptschulabschluss und leistungsstarken Schülern die Möglichkeit, den Realschulabschluss in einer externen Prüfung abzulegen. Unter bestimmten Umständen kann auch noch ein Hauptschulabschluss erteilt werden. Voraussetzung für die Zulassung zur Realschulprüfung ist, dass neben dem Hauptschulabschluss in allen Fächern mindestens befriedigende Leistungen in zwei Lernbereichen oder Fächern gute Noten erreicht wurden. Über die Zulassung entscheidet die Klassenkonferenz. In der zehnten Hauptschulklasse werden alle Fächer der Stundentafel der Hauptschule, natürlich auch Englisch unterrichtet. Ein spezieller Schwerpunkt die Lerninhalte betreffend liegt in den Bereichen Arbeitslehre und Wahlpflichtunterricht, die mit 6 Wochenstunden (4 Stunden Arbeitslehre, 2 Stunden Wahlpflichtunterricht) belegt werden müssen. Hier erwerben die Schülerinnen und Schüler Grundkenntnisse in den Berufsfeldern Metall-, Holz-, Elektrotechnik und Hauswirtschaft. Darüber hinaus wird in einem Computerkurs Basiswissen zur Textverarbeitung und Programmierung vermittelt. Der anstehende Übergang von der Schule in die Berufswelt bildet einen wesentlichen Bestandteil der pädagogischen Arbeit in dieser Klassenstufe. In Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer, dem Berufs- und |
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| Die Klasse 10 im Jahre 2000 | |
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Informationszentrum des Arbeitsamtes und selbstständigen Unternehmern erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Arbeitswelt. Typische Anforderungsprofile und Qualifikationen, die Betriebe und Wirtschaftsunternehmen erwarten, werden den Schülern und Schülerinnen bekannt gemacht. Bewerbungstraining und Beratung für die Zusammenstellung von Bewerbungsunterlagen sind Teile des Unterrichts. Dieser im Unterricht angelegte Zugang in die Berufs- und Arbeitswelt erfährt durch ein dreiwöchiges Betriebspraktikum eine praxisnahe Ergänzung. Neben Elternabenden, die über Klassensituation und Leistungsstand Auskunft geben, wird eine wird ein spezieller Informationsabend für Eltern und Schüler abgehalten. Hieran nehmen Lehrerinnen und Lehrer der beruflichen Schulen teil und entwickeln für Schüler, die keinen Ausbildungsplatz haben oder sich noch schulisch weiterentwickeln wollen, mögliche Perspektiven zum Besuch ihrer Schulen. Die in Frage kommenden Schulformen sind u.a. Berufsgrundbildungsjahr, Berufsfachschule oder Berufsvorbereitungsjahr. Im Anschluss finden Einzelberatungsgespräche statt. Text: D. Maschler |
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| Friedrich-Stoltze-Schule - Frankfurt am Main - Letzte Aktualisierung 26.07.03 |