SchuB-Klasse - Lernen in Schule und Betrieb


Das Brot-Projekt

Mit dem Brot-Projekt ist die Methode des Produktiven Lernens (PL) in modifizierter Form umgesetzt worden. Beim PL findet eine Verzahnung des Lernorts Schule und des Lernorts Betrieb statt. Im Unterschied dazu sind im Brot-Projekt beide Lernorte zu einem zusammengefasst worden: Die Schüler gingen nicht in einen Betrieb, sie gründeten gleichsam einen Betrieb. Ziel des Projektes war es, in der Vorweihnachtszeit Früchtebrot arbeitsteilig herzustellen und dieses im Stadtteil zu vermarkten.

Um dieses Ziel zu erreichen, haben die Schüler Werbetexte für einen Flyer geschrieben, Einkaufslisten erstellt, Kosten kalkuliert und Preise bestimmt, einen Text für den Anrufbeantworter zu Entgegennahme von Bestellungen geschrieben etc. Die Schüler mussten in regelmäßigen Kontakt mit Erwachsenen treten und sich sprachlich auf sie einstellen - man wollte ja seine Ware „an den Mann bringen“. Das bedeutete, dass die Schüler von den Erwachsenen über gesellschaftlich relevantes Handeln wahrgenommen wurden.

Als Belohnung bekamen sie das, was die gesamte Gesellschaft in Bewegung hält: Geld. Und den Erfolg ihres Handelns haben sie ebenfalls unmittelbar erfahren, nämlich in Form des Gewinns. Und eine entsprechende öffentliche Aufmerksamkeit bekamen die Schüler in der Form geschenkt, als zwei Tageszeitungen über den Brotverkauf berichteten.

Der Abschluss des Projekts: Die Präsentation
Die Schülerinnen und Schüler präsentieren stolz ihre Arbeitsergebnisse beim Besuch der Kultusministerin in der Friedrich-Stoltze-Schule am 31. Januar 2005.

Die SchuB-Klasse
Vom Teig anmischen
über die Kalkulation
des Projekts bis zur
Vermarktung auf der
Straße lernten die
Schülerinnen und
Schüler alle Phasen
einer Produktion kennen.
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Friedrich-Stoltze-Schule - Frankfurt am Main - Letzte Aktualisierung 03.10.05 - Angaben gem. § 6 TDG