Die Marionettenbühne der Friedrich-Stoltze-Schule


Ein langlebiges Projekt

Alles begann, als Mitte der achtziger Jahre an unserer Schule eine intensive Debatte um die Zukunft der Hauptschule als Schulform geführt wurde. Projektunterricht sollte für neue Motivation bei Schülern und Lehrkräften sorgen.
Drei achte Klassen begannen fachübergreifend am Thema "Märchen" zu arbeiten: Illustrierte Märchen, Märchen modernisieren, Marionettenbau für "Hänsel und Gretel".
Nun hatten wir einen kompletten Satz Marionetten. Was sollten wir damit machen? Ausstellen war uns zu wenig, spielen wollten wir. So begann das Marionettenspielen an unserer Schule.
Die Marionettenbühne besteht nunmehr über 14 Jahre. Seither gab es sechs Produktionen: Viermal Grimm, einmal Hauff und ein selbst geschriebenes Stuck. Die Bühne steht im Klassenraum.

Die Arbeit ist angelegt als fachübergreifendes Klassenprojekt (6. - 8. KL.-Stufe). Die beteiligten Fächer sind Deutsch, GL, Kunst, Musik, AL. Es sind durchschnittlich 3 Lehrkräfte beteiligt. 
Die Arbeit erfordert häufige Doppelbesetzungen, damit arbeitsteilig mit den Schülern vorgegangen werden kann. Im wesentlichen findet die Arbeit innerhalb der Stundentafel statt, in sehr intensiven Arbeitsphasen an Projekttagen und in längeren Projekteinheiten, die nach Bedarf geplant werden. Jeweils ca. 10 Aufführungen vor Grundschulklassen, KiTa-Gruppen und gemischten Gruppen finden schließlich im Klassenraum statt.

Die bisherigen Produktionen:
1. Hänsel und Gretel
2. Frau Holle
3. Der Teufel mit den drei goldenen Haaren
4. Rumpelstilzchen
5. Der Kleine Muck
6. Krakua - das Gespensterkind
Die Titelfigur aus "Der Kleine Muck" 1998

Das aktuelle Stück
 
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Friedrich-Stoltze-Schule - Frankfurt am Main - Letzte Aktualisierung 26.07.03