SchuB-Klasse - Lernen in Schule und Betrieb
| Konzept
der SchuB-Klasse an der Friedrich-Stoltze-Schule (FSS) in Frankfurt am Main (Kurzfassung) 1. Die Hauptziele der SchuB-Klasse
1.1 Entwicklung
eines Bewusstseins über die eigenen Fähigkeiten |
2 . Wie wollen wir diese Ziele erreichen? 2.1 Zusammenarbeit zwischen Pädagogen und Betreuern/ Ansprechpartnern im Betrieb Wir rechnen damit, dass sich die Schüler während der kontinuierlichen Praxistage nicht konfliktfrei in ihre neue Umgebung einleben werden. Im betrieblichen Alltag werden sie den sozialen Anpassungsdruck als gravierend empfinden. Vor diesem Hintergrund meinen wir, dass ein ständiger Wechsel des Betriebes – vor allem der besonders „schwierigen“ Schüler – nur dann zu vermeiden sein wird, wenn eine direkte und kooperative Kommunikation zwischen Klassenleitung und den Ansprechpartnern im Betrieb aufgebaut werden kann. 2.2 Motivation Wir gehen von der Annahme aus, dass sich die Chancen auf einen Ausbildungsplatz motivierend auf das schulische Lernen auswirken werden. Wir werden uns daher aktiv um eine Vermittlung unserer Schüler in ein Ausbildungsverhältnis bemühen. Wir wissen aber auch, dass sich Motivation für schulisches Lernen nicht allein aus einem Versprechen für die Zukunft nähren lässt. Motivation entsteht vor allem dort, wo auch ein gegenwartsbezogenes Interesse geweckt werden kann. Dieser Gedanke verweist auf die Inhalte und Methoden des Unterrichts in der SchuB-Klasse. 2.3 Anlehnung an die Methode des Produktiven Lernens Wir möchten auf längere Erläuterungen über die Methode des Produktiven Lernens verzichten, auf einschlägige Veröffentlichungen hinweisen und uns hier auf die Skizzierung eines Projekts beschränken, das bereits erfolgreich umgesetzt wurde.[1] ( siehe Brot Projekt) 2.4 Relevante Erfahrungen, Ressourcen und Rahmenbedingungen an der FSS für die Arbeit in der SchuB-Klasse nutzen Zum Konzept der SchuB-Klasse gehört, dass wir bereits vorhandene Ressourcen der Schule optimal nutzen. 2.4.1 Die schulischen Rahmenbedingungen Die FSS ist eine aktive Schule, die sich stetig weiterentwickelt. Hier werden neue pädagogische Konzepte entwickelt, erprobt und umgesetzt. Beispielsweise gibt es im Kollegium der FSS einen großen Erfahrungsschatz in Bezug auf das Lernen in Projekten. Diese Erfahrungen werden in die Arbeit in der SchuB-Klasse einfließen. 2.4.2 Personelle Rahmenbedingungen: Arbeiten im kollegialen Netzwerk Das Leitungsteam der SchuB-Klasse sucht sich für seine Arbeit eine breite Unterstützung im Kollegium, um sich spezielle Fachkenntnisse „in die Klasse zu holen“. 2.4.3 Räumliche Rahmenbedingungen Aus dem pädagogischen Konzept der SchuB-Klasse folgen spezifische Anforderungen an die räumlichen Gegebenheiten. Individuelle Beratungsgespräche mit den Schülern müssen in einem abgetrennten Raum stattfinden. Dies gilt ebenfalls für Telefonate mit den Betrieben. Der telefonische Kontakt mit außerschulischen Akteuren ist Alltag für die Arbeit der Sozialpädagogin. Wir haben daher behelfsmäßig eine entsprechende Infrastruktur geschaffen: ein Büro mit PC und Telefon, das im Raum der Physiksammlung eingerichtet wurde, bis sich die räumlichen Verhältnisse mit dem Umzug in unser Stammgebäude im Sommer 2006 verbessert haben werden. [1] Institut für Produktives Lernen: Was ist Produktives Lernen. Theoretische Grundlegung dieser Bildungsform, Eigenpublikation, Berlin, 2002.
|
| Zur Startseite - Allgemeines - Friedrich Stoltze - Schulprogramm - So finden Sie uns - Förderverein - E-Mail an FSS - NAMIBE |
|
|
| Friedrich-Stoltze-Schule - Frankfurt am Main - Letzte Aktualisierung 03.10.05 - Angaben gem. § 6 TDG |